Sichere Amalgamentfernung mit Schutzmaßnahmen wie Kofferdam

Sichere Amalgamentfernung

Schutzmaßnahmen gegen Quecksilber-Belastung

Amalgam besteht etwa zur Hälfte aus Quecksilber (Hg), das schon in geringen Dosen giftig ist. Obwohl Amalgam auch in der Zahnarztpraxis als Sondermüll behandelt werden muss, ist es immer noch als Füllungsmaterial zugelassen. Wer viele Amalgamfüllungen hat, trägt mehrere Gramm (!) Quecksilber mit sich herum. Leider bleibt es nicht in den Füllungen, sondern gelangt nach und nach in den Körper:

  1. über die Blutbahn
  2. durch Verschlucken
  3. und durch Einatmen
Dort kann es chronische Vergiftungen, Nervenschäden, Autoimmun-Reaktionen und chronische Erkrankungen hervorrufen.
Amalgamfüllung: Freisetzung von Quecksilber
Amalgam-Füllung an einem Backenzahn

Quecksilber-Anreicherung im Körper und ihre Folgen

Wo Quecksilber im Körper gespeichert wird

Quecksilber lagert sich in alle Gewebe und Organe ein. In manchen Organen ist die Anreicherung besonders folgenschwer:

  • Gehirn und Zentralnervensystem
  • Nieren
  • Herzmuskel
  • Darm
  • Bauchspeicheldrüse
  • Gebärmutter
Quecksilber lähmt die körpereigene Entgiftung. Deshalb wird es vom Organismus kaum ausgeschieden und bleibt jahre- und jahrzehntelang im Körper.

Quecksilber-Wirkung auf Gehirn und Nerven

Besonders betroffen von einer Quecksilber-Belastung sind das Gehirn und das Zentralnervensystem (Rückenmark und sonstige Nerven). Quecksilber zerstört die Schutzhülle der Nerven und kann so zu verschiedenen Symptomen und Krankheiten führen:

  • Konzentrationsstörungen
  • Schlechtes Kurzzeitgedächtnis
  • Stimmungsschwankungen
  • Persönlichkeitsstörungen und Suizidgefahr
  • Lähmungserscheinungen und Zittern
  • Taubheitsgefühle und Kribbeln

Müdigkeit und Antriebslosigkeit

Körper und Gehirn werden über die Blutbahn mit Sauerstoff versorgt. Den Transport übernimmt das sog. Hämoglobin in den Roten Blutkörperchen. Quecksilber kann den Sauerstoff von den Bindungsstellen in den Blutkörperchen verdrängen.

Das führt zu einer geringeren Sauerstoffsättigung des Blutes, die zu Müdigkeit, Energielosigkeit und Abgeschlagenheit führen kann. Darüber hinaus hemmt Quecksilber die Bildung von Adenosintriphosphat (ATP), das die Energie für unseren Körper liefert.

Weitere Quecksilber-Folgen

Außer den bereits beschriebenen Auswirkungen kann Quecksilber noch weitere Symptome und Krankheiten hervorrufen:

  • Blockade wichtiger Enzyme
  • Störung der Hormon-Funktion
  • Bildung Freier Radikaler
  • Schäden an der Erbsubstanz
  • Autoimmunerkrankungen
  • Verstärkte Elektrosmog-Belastung des Gehirns

Warum wir Amalgam unter Schutzmaßnahmen entfernen

Wenn Amalgam-Füllungen ohne Schutzmaßnahmen entfernt werden, kommt es innerhalb kurzer Zeit zu einer starken Quecksilber-Belastung des Körpers, die sich in akuten und chronischen Vergiftungs-Symptomen äußern kann. Wir wenden deshalb umfangreiche Schutzmaßnahmen an, die verhindern, dass Quecksilber in den Organismus gelangt.

Bei der Amalgam-Entfernung treffen wir in unserer Praxis besondere Vorkehrungen:

  • Zur Vorbeugung empfehlen wir die Einnahme eines schwermetallbindenden Präparates, um die schädliche Wirkung des Quecksilbers zu neutralisieren.
  • Das Anlegen von Spanngummi-Folie (Kofferdam) zum Schutz gegen das Einatmen und das Verschlucken von quecksilberhaltigen Amalgampartikeln bei der Entfernung ist für uns absolute Voraussetzung.
  • Ebenso die zusätzliche Verwendung von Clean-Up-Absaugmanschetten.
  • Ausgebohrt wird mit niedriger Drehzahl. Wir verwenden ausschließlich neue Einweg-Hartmetall-Zerspaner.
  • Feinste metallische Rückstände werden mit einem speziellen Sandstrahler entfernt.
  • Oberstes Gebot ist die Schonung der Zahnmarkhöhle – nicht das dogmatische Entfernen auf „Nerv komm raus“.
  • Vor der Ausleitungsphase werden die Zähne mit einem für den Organismus neutralen,
rein mineralischen Zement zwischenversorgt.
Kofferdam: Schutzmaßnahme bei der Amalgam-Entfernung
Kofferdam: Eine unserer Schutzmaßnahmen bei der Amalgam-Entfernung
Bis zu 4 Wochen vor der geplanten Entfernung sollte die Entgiftungsfunktion des Körpers mit Bestimmung einzelner Leber- und Nierenwerte und auch der Säure-Basen-Haushalt überprüft werden. Vor der Amalgam-Entfernung ist evtl. eine Stabilisierung des Organismus und der entgiftenden Systeme sinnvoll.

Vorbeugend sollte der Selen- und Zinkspeicher aufgefülllt werden, um zu verhindern, dass das chemisch ähnlich reagierende Quecksilber in den Körper eingelagert wird. Die Einnahme von homöopathischen und pflanzlichen Präparaten kann die Entgiftungsfunktion des Körpers während der Ausleitungsphase optimieren.

Häufig arbeiten wir mit folgenden Ärzten und Heilpraktikern konsiliarisch zusammen:

  • Dr. Johannes Westermayer
  • Dr. Hubert Westermayer
  • HPin Cordula Postel-Kaess
  • Dr. Franz Milz
  • Dr. Katrin Bieber & Dr. Meinrad Milz

Sie möchten Ihre Amalgam-Füllungen risikolos entfernen lassen?

Wir beraten Sie gerne bei einem persönlichen Termin!